Podiumsdiskussion im Saarbrücker Schloss

Am Dienstag, dem 13. November hat im Festsaal des Saarbrücker Schlosses eine sehr interessante Veranstaltung stattgefunden, die unsere Schule gemeinsam mit dem Europa-Institut der Universität des Saarlandes durchführte. Es war schon etwas ganz Besonderes für unsere Schülerinnen und Schüler, dass ein prominent besetztes Podium exklusiv für sie über ein sehr wichtiges Thema gesprochen hat.

Im vergangenen Mai haben alle Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 10 (also unsere heutigen 11er) am Europatag des Europa-Instituts der UdS teilgenommen. Es ging bei dieser Veranstaltung um das gute Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen.

Im Zentrum standen juristische Fragestellungen (z. B. Kreuz im Klassenzimmer, Tragen von Kopftüchern, Befreiung vom Schulunterricht aus religiösen Gründen).

Unsere Schülerinnen und Schüler haben in den fünf Workshops des Europatags sehr engagiert mitgearbeitet und sicher sehr profitiert.

Die Veranstaltung am 13. November griff das Thema des Europatags auf, und wir konnten eine hochkarätige Expertenrunde für die Teilnahme an einer Podiumsdiskussion gewinnen.

Mit dabei waren neben dem Direktor des Europa-Instituts, Herrn Professor Dr. jur. Thomas Giegerich:

Herr Minister für Bildung und Kultur Ulrich Commerçon,

Herr Stefan Körner (Richter am Verwaltungsgericht),

Frau Rechtsanwältin Funda Bilaloglu (Homburg),

Herr Richard Bermann (Vorstandsvorsitzender der Synagogengemeinde Saar) und

Herr Kirchenrat Frank-Matthias Hofmann.

Die Moderation übernahm Herr Jürgen Rinner (Saarländischer Rundfunk).

Neben den etwa hundert Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 11 des Ludwigsgymnasiums besuchten auch auch Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer die Veranstaltung.

Herr Professor Giegerich ging in einem etwa zehnminütigen Einführungsvortrag (Freiheit und Gleichheit als Herausforderungen für die Schulen in einer pluralistischen Gesellschaft) auf einige Beispiele aus der Rechtsprechung deutscher und europäischer Gerichte zu Konflikten ein, die sich aus der religiös-weltanschaulichen Vielfalt in den heutigen Schulen ergeben haben.

Die nachfolgende Podiumsdiskussion dauerte etwa anderthalb Stunden und war hochinteressant.

Es war schon etwas ganz Besonderes für unsere Schülerinnen und Schüler, dass ein so prominent besetztes Podium exklusiv für sie über ein so wichtiges Thema gesprochen hat.

Abschließend hatten  die Gäste in einem informellen Teil die Möglichkeit, miteinander und mit den Podiumsteilnehmern zu sprechen.

   

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